Goa wird besiegt   

Es lebte einst in dem Land Arantasa der böse Drache Goa. Er hatte drei Köpfe. Manchmal kam er aus dem Drudenwald heraus in die kleine Stadt Mareso und fraß ein paar Einwohner. König Justus, der das Land regierte, forderte alle Ritter zum Kampf gegen den Drachen auf. Derjenige, der Goa besiegte, sollte als Belohnung seine schöne Tochter Julia zur Frau bekommen.   
Der hübsche Ritter Leonardo Dicaprio war unsterblich in die Prinzessin verliebt. Vor ihm hatten schon viele Ritter versucht den Drachen zu töten, aber keiner hatte es geschafft. Nun wollte er sein Glück versuchen.   

Also ritt er zum Schloss und fragte den König: "Darf ich gegen den Drachen Goa kämpfen ?" "Ja, natürlich", sagte der König, "aber der Drache ist sehr stark !"   
Leonardo ritt zur Bärenschlucht, wo Goa hauste. Als Goa ihn sah, sprang er auf Leonardo zu.     Doch der reagierte schnell und zog sein Schwert aus der Scheide. Ein erbitterter Kampf begann. Leonardo sagte zu Goa: "Na los, Goa, zeig doch mal, wie stark Du bist!" Das hätte er lieber nicht sagen sollen, denn daraufhin wollte Goa ihn von einer Klippe stürzen. Leonardo wurde ganz mulmig zumute und er dachte: Gleich werde ich tot da unten liegen." Doch er konnte sich noch an einem Vorsprung festhalten und sich hochziehen, dann nutzte er den Augenblick und schlug dem Drachen seine drei Köpfe ab. Im selben Moment prasselte ein Goldregen auf Leonardo hinunter. Erschöpft ritt er zum Schloss zurück, wo der König ihm dankte.   
Eine Woche darauf wurden Leonardo und Julia vermählt. Das drei Tage dauernde Hochzeitsfest vergaß so schnell niemand. Der König schenkte den beiden sein Königreich und sie regierten fröhlich bis an ihr Lebensende.   
   

Lara Elena Henze     6d   

  
  

Der Drache mit der Gold-Wolke  
  

Wir schrieben das Jahr 1235. Ich, Ritter Bamalung von der Böög ritt durch den Main Forrest in voller Hoffnung, beim König Ludwig  IV.Arbeit zu bekommen. Die Vögel zwitscherten, sogar der Wald, in dem sonst immer Trubel war, lag ruhig um mich.  

Auf einmal sah ich an einem Baum einen Aushang, auf dem stand:                                                                                                     

                                          Wer den Drachen des Morgenlandes tötet,   
                                           soll meine Tochter und den Goldregen bekommen!   
                                                                               Unt. :König Ludwig  IV.ì  

Ich dachte mir, dass das genau richtig sei für mich. Nun fragte ich mich nur, was in Gottes Namen der Gold-Regen sei. Die Prinzessin kannte ich ja von Bildern ,aber den Gold-Regen? Ich machte mich also auf den Weg ins Schloss. Dort angekommen fragte man mich, was ich wolle. Ich sagte ihnen, dass ich ein Ritter bin, der in den Kampf um den Drachen ausziehen möchte. Ich setzte meinen Namen auf das Papyrus. Ein Unteroffizier gab mir sogar ein neues Schwert. Am nächsten Tag, kurz bevor ich abreiste, bekam ich noch eine Audienz beim König, der mir Glück und Segen wünschte. Ich fragte ihn voller Hoffnung, was denn nun eigentlich der  Gold-Regen sei. Er aber sagte nur, dass ich das noch früh genug erfahren  werde, sofern ich den Drachen erledigt hätte.  
Nun zog ich aus, nur mit einem Schwert und einer Landkarte, wo die Drachenhöhle mit einem Kreuz gekennzeichnet war. In der Ferne sah ich schon die öde Steppe, wo der Drache hauste. Auch mein Pferd merkte die Gefahr und warf mich ab. Als ich wieder zu Bewußtsein gekommen war, war mein Pferd schon über alle Berge. Mir blieb also nichts weiter übrig, als mich dem Drachen zu stellen. Der aber wartete nicht lange und kam auf mich zugesprungen.  Ich hielt mein Schwert in den verschwitzten Händen. Der Drache kam immer näher, jetzt konnte ich ihn schon riechen. Ich erhob mein Schwert und drohte ihm. Er aber fürchtete sich nicht. Plötzlich riß er sein Maul auf. Ich spürte schon seinen heißen Atem und  dachte, um mich wär es geschehen. Doch wie automatisch schwang ich mein Schwert und hieb ihm den Kopf ab. Der Drache kippte um. Vor Freude fiel ich fast in Ohnmacht. Ich armer Ritter hatte den weitgefürchtetsten Drachen besiegt. In diesem Moment erschien eine goldene Wolke, aus der es Gold-Stückchen regnete. Ich riß mir meinen Umhang vom Rücken und sammelte so viele Nuggets ein, wie ich konnte. Aus der Höhle kam ein wunderschönes Pferd, was mich zurück zum Schloss trug.  
Voller Stolz betrat ich das Gemach des Königs. Zwei Tage später heiratete ich die wunderschöne Prinzessin und wir beide lebten glücklich bis zum heutigen Tag.   
  

 
  
 

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