Sprachen lernen an den Berliner Volkshochschulen
Die Institution Volkshochschule ist in Berlin der größte
Anbieter von Sprachkursen. Durch zunehmende Vernetzung ihrer Angebote
gewährleisten die 12 Berliner Volkshochschulen ein professionelles
Lernprogramm für über 30 Sprachen - ein bezahlbares Angebot,
offen für alle Schichten der Bevölkerung. Von den weit
über 200 000 Menschen, die jährlich Veranstaltungen der
Volkshochschulen zur persönlichen oder beruflichen Weiterbildung
besuchen, lernen etwa 40 % eine Fremdsprache.
Sprachen lernen an der Volkshochschule bedeutet, in Gruppen von
durchschnittlich 12 - 16 Teilnehmenden oder in Kleingruppen in wöchentlich
stattfindenden Kursen, in Intensiv-oder Kompaktseminaren, in Bildungsurlaubs-
oder Wochenendveranstaltungen Sprachkenntnisse zu erwerben oder
zu reaktivieren.
Qualifizierte Lehrkräfte aus dem In- und Ausland gewähr-leisten
einen hohen Standard der Sprachvermittlung.
Das vielfältige Sprachenprogramm umfasst allgemein-sprachliche
und berufsbezogene Kurse und bietet darüber hinaus viele Gelegenheiten
zur Sprachanwendung, wie Konversation, Literatur, Übersetzung,
Filme, Lieder, aber auch e-Mailing und Online-Chatting.
Die Volkshochschule ist ein Ort interkulturellen Lernens.
Offenheit für fremde Kulturen fördern und Toleranz im
Umgang miteinander stärken sind zentrale Anliegen der Volkshochschulen.
In einem zusammenwachsenden Europa ist die internationale Vergleichbarkeit
der Sprachkompetenz unverzichtbar. Das Sprachenprogramm der Berliner
Volkshochschulen orientiert sich deshalb an dem vom Europarat festgelegten
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (CEF: Common European
Framework) mit den Kompetenzstufen A1 - C2 und dem darauf basierenden
Zertifikatssystem.
Das Spektrum von Prüfungen, auf die die Volkshochschulen vorbereiten,
reicht vom Nachweis von Grundkenntnissen ("Start" A1)
bis zum Universitätsniveau (Cambridge: "Proficiency in
English", Salamanca: "Diploma Superior").
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