Winter/Frühjahr 2017: Postbank legt alle SB-Münzzähler in Berlin still

Stand Mitte Juni 2017: Münzen werden am Automaten immer noch nicht entgegengenommen und gezählt.

Wenn mein Junior wieder auf dem Tauentzien gefiedelt hat, bringt er ca. 30 Euro in Münzen zurück.

In der Postbank-Filiale kann man allerdings nach Rollenpapier fragen, die Münzen rollen und sie dann eben gerollt abgeben.

Online-Kontoauszug nun auch für die “Business Girokonten” der Postbank

Die Beantragung funktioniert noch nicht so wie bisher für die Privatkunden – aber es gibt zumindest eine Beschreibung in einem Flyer (“Die neuen Business Girokonten der Postbank”):

Neu: Online-Kontoauszug in Ihre Nachrichtenbox!

  • Loggen Sie sich wie gewohnt in Ihr Postbank Online-Banking ein.
  • Wählen Sie den Reiter “Service”.
  • Im Menü wählen Sie “Kontaktformular”.
  • Als Anliegen wählen Sie “Kontoauszug” und fahren mit “Anliegen konkretisieren” fort.
  • Wählen Sie hier die gewünschte Versandart und den Versandrhythmus aus. Senden Sie mit “Mitteilung erstellen” ab und bestätigen Sie mit TAN.

“Postbank > Sicherheitsverfahren > BestSign” – ein Gerät, ein Passwort – für beliebig viele Konten

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass für jedes Konto (für welches dieses “Gerät” vollständig registriert wurde) das selbe Passwort akzeptiert wurde. Und ich suchte und suchte und suchte nach dem kontospezifischen Passwort. Schließlich war klar, dass das Passwort beim Installieren der App bzw. dem Aktivieren seiner BestSign-Funktionalität festgelegt wird.

Und ja, es kann auch geändert werden – und das gilt eben immer für alle Konten.

Und mit “Gerät” ist ein Smartphone mit der App “Postbank Finanzassistent” gemeint.

Chrome vs. Firefox: Postbank > Sicherheitsverfahren > BestSign > “Als bevorzugtes Verfahren wählen”

  • Chrome 53.0.2785.101 (sowohl mit ein- als mit ausgeschaltetem AdBlocker) kann es nicht,
  • Firefox 48.0.1 kann es (mindestens mit eingeschaltetem AdBlocker).

Beide auf OS X 10.11.4.

meine erste Kartenzahlung gemäß “SEPA Direct Debit”

Zahlungen an POS-Terminals (Kartenverfügungen) und nach ELV (Einzellastschriftverfahren) dürfen von den Banken bislang ja noch nicht-SEPA-mäßig gebucht werden – aber jede Übergangszeit hat einmal ein Ende (in D’land: 1. Februar 2016).

Heute also tauchte bei mir die erste SEPA-mäßige Kartenzahlung bei den Umsätzen eines Kontos bei der Postbank auf. Ich hatte an einem Automaten der S-Bahn in Berlin Fahrkarten gekauft, mit PIN autorisiert und bezahlt. So sehen die Zeilen aus:

  • Referenz
  • Mandat
  • Einreicher-ID
  • eine mehrfach gesplittete Verwendungszweckzeile
  • Terminal … (die Nummer des Automaten)
  • 2015-08-14T21:12:23 (für Datum und Uhrzeit)
  • Folgenr. 999 Verfalld. 1512 (die Kartefolgenummer und ihr Verfallsdatum “Dezember 2015”)

Dass die Verwendungszweckzeilen mitten zwischen den Zeilen mit den Schlüsselwörtern auftauchen ist ein Novum, das habe ich noch bei keiner SEPA-mäßigen Buchung beobachtet. Sonst kommen erst alle Zeilen mit den SEPA-Schlüsselwörtern, die die jeweilige Bank verwendet, und dann der Rest des Verwendungszwecks.

Die Postbank benutzt für diese Buchung den Geschäftsvorfallcode 106.

Update 2015-08-21:

Die zweite SDD-Kartenzahlungs-Abbuchung kam nun von einem Sanitätshaus bei mir in der Umgebung, nämlich SanImpuls.de. Als Mandats-ID steht da echt wörtlich: “OFFLINE”. Ansonsten kam meine kleine Software damit ganz so zurecht, wie ich sie nach dem ersten Vorkommnis entwickelte.

mal bei der Postbank ganz scheinheilig nach dem EBICS-Zugang für mein Geschäfts- UND Privatkonto erkundigt

Erstens kostet mich der Zugang nichts extra, weder einmal noch über die Dauer.

Zweitens kosten mich die Buchungen das Gleiche wie über FinTS/HBCI.

Drittens scheint dann auch dem Zugang zu meinem Privatkonto nichts im Wege zu stehen.

Das klingt aufregend! Antrags-Unterlagen (angeblich nur 2 Seiten) sind per e-mail auf dem Wege.

Postbank: “… berechnen wir … ein zusätzliches Entgelt von 0,99 Euro je Auftrag (per Papier)” – das ist schon eine Wucht!

Etwas vollständiger lautet die Formulierung eigentlich so:

Daher berechnen wir ab dem 1. April 2015 ein zusätzliches Entgelt von 0,99 Euro je Auftrag, wenn Sie uns diesem mit Beleg erteilen.
… gelten die … Änderungen … als von Ihnen genehmigt, wenn Sie den Änderungen nicht spätestens bis zum 1. April 2015 widersprechen. [Dann werden wir Ihnen aber kündigen.] Sie können darüberhinaus den von der Entgeltregelung betroffenen Zahlungsdiensterahmenvertrag auch fristlos und kostenfrei kündigen.

“Natürlich” betrifft es mich (soweit) gar nicht persönlich, denn ich betreibe schon seit einer halben Ewigkeit quasi ausschließlich Online-Banking.

Aber die Gebühren für papierene Buchungs-Aufträge schießen ja in der gesamten Branche in die Höhe. Quasi einen ganzen Euro pro Buchung per Papier – ich halte das wirklich für eine maßlose Unverschämtheit.

“Wir” haben auch ein “Erbenkonto” bei einer “Volksbank Raiffeisenbank”, und mein “Miterbe” lehnt für sich Online-Banking aus diffusen Ängsten heraus total ab. Das halte ich zwar auch für mehr als seltsam, aber so etwas muss möglich sein und einen nicht in den Ruin treiben dürfen.
Mal sehen, ob ich es durchhalte, zukünftig alle fälligen Buchungs-Aufträge selbst und eben online durchzuführen.

Update: Nachdem mir jemand auf mein Artikelchen antwortete, reizte es mich, noch etwas hinzusetzen. Ja, es mag sein, dass die Bearbeitungen von Offline-Aufträgen die Banken eine Menge Geld kostet. Aber das tut es seit jeher. Ja, sie haben erkannt, dass sie durch Umverlagerung auf Online-Aufträge eine Menge Kosten reduzieren können, und ja, sie möchte diejenigen für die Kosten aufkommen lassen, die sie verursachen. Hätte man die “gerechte Kostenzuordnung” nicht über die Zeit etwas strecken können – sagen wir auf die nächsten 20 Jahre? Es gibt eine Menge alte Menschen, die mit der technischen Entwicklung nicht Schritt halten können, und für die ein Euro pro Offline-Auftrag eine ganze Menge Geld ist – auch ich halte einen Euro für eine ganze Menge Geld. Wir müssen diese Sache kritisieren, solange die Wunde noch frisch ist und schmerzt. In absehbarer Zeit werden wir uns leider einfach daran gewöhnt haben und die Sache einfach für gegeben halten.

Update 2015-04-30: Mal sehen, ob es mit der Postbank noch schlechter wird, wenn die Deutsche Bank die Herrschaft über die Postbank abgegeben haben wird!

Lexware Quicken + FinTS 3.0 + Postbank: “HIKIM:Wichtige Nachricht im Banking:Es liegt eine wichtige Information für Sie vor. Bitte loggen Sie sich in das Postbank Online Banking (https://banking.postbank.de) ein.”

Wenn Quicken mit der Postbank die neuesten Umsätze abgleicht, bekommt man von der Postbank diese Meldung:

HIKIM:Wichtige Nachricht im Banking:Es liegt eine wichtige Information für Sie vor. Bitte loggen Sie sich in das Postbank Online Banking (https://banking.postbank.de) ein.

Wenn man sich dann bei www.postbank.de in sein Konto einloggt, bekommt man nichts mitgeteilt. Und das ist nun schon einige Zeit (Wochen?!) so. Ärgerlich. Hoffentlich verschwindet es bald wieder. So wenige relevant klingende Meldungen von der Bank wie möglich, bitte! Sonst sorgt man sich doch ganz unnötig.

Auch hier wird über dieses “Phänomen” diskutiert:

SEPA, die Postbank und ihr HBCI/FinTS

Wenn man in Prä-SEPA-Zeiten bei der Postbank eine Überweisung tätigte, bekam man dafür per FinTS und auch im Online-Banking als erste Verwendungszweckzeile die benutze TAN, das Zielkonto und deren BLZ zurück, quasi als Rückmeldung. Dafür reichte in der ersten Verwendungszweckzeile der Platz.

Wenn man nun (bzw. sei Monaten) in SEPA-Zeiten bei der Postbank eben eine SEPA-Überweisung tätigt, reicht ihr der Platz in der ersten Verwendungszweckzeile für benutzte TAN und IBAN nicht – die hintersten 2 Stellen der IBAN bricht sie in die nächste Verwendungszweckzeile um, fügt ein Leerzeichen hinzu und klebt den Rest der eigentlich ersten Verwendungszweckzeile des Kunden hintendran. Ist das nicht gekonnt? (Ironie!!!)

Eigentlich ist der Zustand nicht einfach derzeit so, er ist so seit ich vor Monaten das erste Mal bei der Postbank eine SEPA-Überweisung tätigte. Ich meldete das auch “brav” telefonisch zurück und bat ausdrücklich um Rückmeldung. Natürlich bekam ich die nicht. Und natürlich blieb der zerstückelte IBAN bis heute. Ob die Postbank das noch ändern wird, bis in 30 Jahren vielleicht der IBAN nicht mehr ist?

Postbank: Umstellungen wg SEPA – betrifft HBCI und Home-Banking

https://www.postbank.de/privatkunden/sepa_bankparameterdatei_aktualisieren.html

Nach dem Wochenende 9./10. November 2014 müssen in der Home-Banking-Software gewisse Umstellungen vorgenommen werden, die unter dem o.a. Link beschrieben sind.

Für Quicken 2013 und 2014:

Kontenübersicht” > Rechtsklick auf das Postbank Girokonto > “Konto synchronisieren” > PIN eingeben > “Weiter” > “Weiter” > “Fertigstellen