Kindesunterhalt in Deutschland: "Düsseldorfer Tabelle"

  • Kindesunterhalt [Wikipedia]
  • Kindergeld  [Wikipedia]
  • “Düsseldorfer Tabelle” [Wikipedia] – dies dürfte wohl “meine” Spalte sein (denn das Kindergeld geht ja jeweils an die Mutter):

nach Abzug Kindergeld / erstes, zweites Kind

Die Differenz zur Spalte “Grundwert” ist dabei nicht der gesamte monatliche Kindergeldbetrag (derzeit EUR 184 im Monat) sondern vielmehr der tatsächlich (nur) anzurechnende hälftige Kindergeldbetrag.

Aber vielleicht verstehe ich das ja auch gar nicht richtig…

das Familiengericht bestellt einen psychologischen Sachverständigen und was nun?

Wenn Sie mit ihm zusammen sitzen (müssen), fragen Sie ihn doch ganz einfach mal ganz unbefangen am Anfang, war er so üblicherweise über Väter wie Sie schreibt.

Wenn er ausweicht und auf keinen Fall darauf eingehen will, dann wissen Sie von vorne herein, dass er etwas zu verbergen hat und dass Sie nichts Gutes von ihm zu erwarten haben. Er wird sie zum Narren halten und Sie werden in dem Gutachten über Sie und Ihre zerbrochene Familie den miesesten Part spielen. Solange er am Schluss nichts Anderes über Sie zu berichten weiß, als dass Sie sich weigern, sich mit ihm auseinanderzusetzen, kann das auch nicht schlechter sein, als was er Mieses über Sie schreiben wird. Und dieses Miese wollen Sie weder schriftlich noch bei einer Verhandlung “Jahre später” unter die Nase gerieben bekommen.

Gehen Sie einfach davon aus: Wenn das Familiengericht einen psychologischen Gutachter beruft, dann haben Sie bereits verloren und Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach auf Dauer Ihre Kinder nicht mehr sehen. Vielleicht hilft Ihnen noch ein Star-Anwalt, aber sicher nicht der Anwalt von “um die Ecke”. Und ohne Anwalt schaffen Sie’s erst recht nicht. Machen Sie sich das klar: Wenn Sie in ‘Schland beim Familiengericht ohne Anwalt auftreten (und das dürfen Sie im Prinzip), weil Sie kein Geld übrig haben, das Sie einem Anwalt geben möchten, dann haben Sie vor Gericht total schlechte Karten. Die machen mit Ihnen, was sie wollen.

Familienrecht: Wer bezahlt eigentlich psychologische Gutachten?

Obacht, Obacht! In Deutschland bezahlt an Familiengerichten die psychologischen Gutachten die unterlegene Partei (in Bezug auf den gestellten Antrag). Hätten Sie nicht gedacht, was?

Wie läuft das also?

Die streitbare Mutter operiert in der Sorge völlig ohne den Vater, der kann ihr den Buckel rutschen, eigentlich provoziert sie die Situation, dass er sie in der Öffentlichkeit attackiert, damit sie ihn ein für alle Mal aus dem Verkehr gezogen bekommt. Die meisten Väter werden das nicht tun. Nichtsahnend stellen sie einen um den anderen Antrag beim Familiengericht. Familiengerichte in Deutschland sind aber nur zum Schutz der mütterlichen Ruhe da, wussten Sie das? OK, also die streitbare Mutter will ihr Kind endlich in Ruhe und insbesondere ohne den Vater aufziehen, sie bringt das Jugendamt und die Familienrichterin dazu, ein psychologisches Gutachten in Auftrag zu geben. Die Wette gilt, dass der Vater von dem Gutachter als gefährlich beurteilt wird. Darüber hinaus wird sein Antrag negativ beschieden und die Kosten werden ihm aufgehalst.

Fein der Trick, was?

Wie kann man das vermeiden? Schwer! Wenn man der Richterin genügend auf den Keks gegangen ist, dann bestellt sie einfach einen Gutachter. Natürlich genießt sie dabei die Aussicht auf die schwere finanzielle Keule, die in absehbarer Zeit auf den Kindesvater herabkommen wird.
Klar, wenn man keinen Antrag stellt, kann man auch keinen verlieren, ergo: kein Kostenbescheid.

Tja, wann hat man also den Fehler gemacht? Als die Kindesmutter noch nicht Kindesmutter war und zu winseln begann, der Partner möge doch seinen Beschluss unbedingt überdenken, nie Vater werden zu wollen. Da hat er den Fehler gemacht.

Familienrecht in Deutschland ist einfach das letzte.

Die oberste Gerichtsbarkeit hat zwar zuletzt entschieden, dass auch nicht-eheliche Väter ins Sorgerecht mit einbezogen werden sollen. Aber was nützt das, solange niemand auf dieser Welt die untere Gerichtsbarkeit dazu zwingen kann, sich daran zu halten und das umzusetzen? Deutsche Richter sind nicht disziplinierbar, das nennt man unabhängig. Und solange die untere Gerichtsbarkeit überhaupt solche Begriffe von Sorgerecht hat, die sich nur gegen die Väter wenden?

Beschwerde über Jugendamtsmitarbeiterin wird vom Vorgesetzten zurückgewiesen – meine Antwort

Sehr geehrte/r Herr/Frau Enßlin,

ihre Zurückweisung vom 09.08.2010 meiner Beschwerde vom 19.07.2010 über Ihre Mitarbeiterin überrascht mich keinesfalls, und keinesfalls stört sie mich.

Sie schreiben, dass ein Wechsel der Bearbeitung nicht in Betracht kommt.

Nun, wie gesagt, Ihre Mitarbeiterin taucht in diesem Fall sowieso de facto nicht weiter auf. Von daher brauchen Sie sie auch nicht auswechseln. Ich habe sie nicht um Hilfe gebeten, und das Kind auch nicht.

Ihre wesentliche “Mitarbeit” bestand ja darin, der damaligen Richterin den Frank Uhlemann als Sachverständigen zu empfehlen, und den Frank Uhlemann und seine Kumpels vom sich großsprecherisch selbst nennenden “Institut für Gericht und Familie” AKA “Institut für prozesssüchtige Mütter und ihre Bedürfnisse” werden wir nach der abschließenden Behandlung des Befangenheitsantrages gegen ihn sowieso in Berlin und Brandenburg nie mehr vor Familiengerichten sehen, auch wenn Ihre Mitarbeiter diese Leute noch 100 Mal empfiehlt, aufgrund welcher Motivation auch immer.

Einen schönen Gruß
Jochen Hayek

Wie ist das Sorgerecht geregelt? (ARD, Hintergrund)