Android-Smartphone aus Australien

Vielleicht mein nächstes Telefon / UMTS-Modem / …; noch ein Link.

Derzeit bezweifle ich ja noch ganz stark,
dass sich so ein Android-Handy mit seinem immer noch recht minimalistischem Display
zum Internet-Surfen etc. verwenden kann,
aber die Idee, endlich ein Telefon mit einem klasse Adress-Verzeichnis zu haben,
macht mich schon high.
Ja, natürlich ärgere ich mich auch nicht darüber,
dass es einen FM-Receiver, sprich: traditionelles Radio, eingebaut hat.

Ich bestellte das Teil schließlich noch vor Weihnachten.

Update (2009-01-18):
kein Android-Telefon “Agora” von Kogan bis auf Weiteres.

Am 16. Januar veröffentlichte Kogan auf seinem RSS-Feed eine Ankündigung,
die besagt, dass alle Kunden, die das Agora vorbestellt hatten,
eine Rückerstattung erhalten würden,
und dass alle Rückerstattungen innerhalb von 7 Tagen abgewickelt würden.

Wie bereits “allgemein bekannt”, haben ja alle Android-Geräte höchst unterschiedliche Bildschirmauflösungen,
und damit haben die Apps-Entwickler erhebliche Probleme.
Diese Problematik wird als Grund für einen notwendig gewordenen “kompletten Redesign” und einen Auslieferungs-Stopp angegeben.

Na, schaun wir mal, ob das ganze schöne Geld wieder auf meinem Konto ankommt!
Mir wäre es egal gewesen, ob die 1000 Spiele hübsch und rund laufen würden,
ich denke, ich wäre schon mit der Grundfunktionalität einigermaßen zufrieden gewesen.

Diese Info habe ich am Sonntag Morgen auch im Heise-UK-Forum gepostet,
und netterweise wurde ich dort bei der Erstellung des passenden Update-Artikels
sogar namentlich gewürdigt (JoHay).
Bei der Übersetzung des Artikels ins Deutsche
ging die Würdigung dann leider unter.

Der neue Porsche Panamera

wow …

Kalenderblatt vom 31. Oktober 2008

Ich bin nur noch eine Darmgrippe von meinem Traumgewicht entfernt!

Aus dem Film Der Teufel trägt Prada

Man sollte denke,
dieser Satz hätte kaum eine Bedeutung für den 40+-Hetero,
aber weit gefehlt:
Vor etwas mehr als 7 Tagen gab mein Körper so ziemlich alles ab,
was er abgeben konnte,
es ging mir ein paar Tage schlecht,
und jetzt habe ich 3 kg weniger drauf
und fühle mich ganz gut damit.

Verbesserung durch Benutzung

Als ich gerade en passant beim Auftraggeber jemandem begegnete,
dem ich gelegentlich wieder meinen Projektfortschritt erklären müssen werde
(nämlich meinem Ansprechpartner beim Auftraggeber,
ich nenne ihn hier mal Herr P.),
kam ich ins Sinnieren, wie ich denn plausibel (aber auch attraktiv) machen würde,
dass die Generator-Software, die ich im Rahmen dieses Projektes geschrieben hatte,
meinen Projektfortschritt im Augenblick wieder einmal aufhält.

Nicht dass Herr P. mir diese Erklärung abkaufen würde
oder sich im Geringsten ehrlich für meine Generator-Software interessieren würde,
aber irgendwie fand ich meine (nicht gerade total frische) Erkenntnis
schon ganz erbaulich und auch trostvoll.

Mechanisches nutzt sich ab,
Software wird durch Benutzung besser.

OK, natürlich ist das nicht ganz so einfach.
Besser wird sie natürlich nur dann,
wenn man quasi Hand in Hand mit der Benutzung die Chance hat,
konstruktiven Einfluss auf die Weiterentwicklung zu nehmen.
Wenn ich mir zur eigenen Benutzung Software schreibe,
welche aus einer Spezifikation Code generiert,
und ich bei der Erstellung weiterer Spezifikationen nach diesem Schema
den Formalismus der Spezifikationen und die Generator-Software aufbohren kann,
dann kommt das besonders gut zum Tragen.

To be continued …

In Sachsen keine separate Hauptschule mehr

Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer PISA-Studie
wurden Bildungserfolge in Sachsen darauf zurückgeführt,
dass dort Haupt- und Realschule zur Mittelschule zusammengelegt wurden.

Eine neue Ära im mobilen Internet

Vor wenigen Minuten begann für mich persönlich eine neue Ära in meinem mobilen Internet-Zugriff.

Vor 2 Wochen hatte ich diesen Artikel gelesen:

heise online – 03.11.08 – simyo kündigt 1-GB-Datenpaket für 10 Euro an

Und seit dem fieberte ich danach, “draußen” auf diese Weise per UMTS online gehen zu können.

Gerade eben war es soweit – und ich find’s toll.

Ein Gigabyte Traffic für 9,90 Euro, zu verbrauchen innerhalb von 30 Tagen,
so ein Angebot fand ich bislang noch nicht.
Und beim Überschreiten kriegt man noch nicht einmal brutal durch überteuerte Gebühren auf die Finger gehauen, sondern man bekommt beim erreichen von 900MB einen netten Hinweis und hat noch gemütlich Zeit nachzuladen.
Und sobald man nachgeladen hat,
fangen die 30 Tage erneut zu ticken an.
Mir gefällt dieses Modell.

Und all diese iPhone-Kunden von T-Mobile,
welchen wahnsinnig teure Tarife verkauft wurden,
die müssen sich jetzt doch in den Hintern kneifen, nicht wahr?

Na, demnächst gibt es auch wieder eine Firmware für die Fritz!Box 7270,
welche auch per UMTS-Modem nach draußen routen kann
und dann schauen wir mal,
wie toll das SIP-telefonieren über diese Leitung ist usw.

Mal schauen, wann die Konkurrenz so nachzieht!

Am Tag 2 war’s vorübergehend gar nicht so berauschend:
etliche Stunden lang kam’s zu keiner erfolgreichen Verbindungsaufnahme,
seitdem geht’s ziemlich ordentlich.

Am Tag 4 kam übrigens die Meldung heraus,
dass es inzwischen auch in Deutschland iPhones ohne SIM-Lock geben soll.
Und man bekam erklärt, das würde doch ganz gut dieser Tarif-Option passen.

Nachdem nun ein Monat mit diesem Produkt ins Land gegangen ist,
kann ich von so 65%-iger Zufriedenheit meinerseits berichten.
Wahrscheinlich war diese UMTS-Internet-Verbindung eigentlich sogar zu mehr als 99% der Zeit verfügbar, aber es ist schon außerordentlich doof, wenn man keine Verbindung zustande bringt, und das passierte mir jetzt halt schon an mehreren Tagen.
Ein gutes Informationsmedium war zwar der simyo-Blog insbesondere mit seinem Feedback-Rückkanal, aber so richtig viel hatte man da effektiv nicht erfahren, man konnte halt hauptsächlich sein Herz ausschütten und sehen, dass ein paar andere Benutzer auch Probleme haben.

Update vom 2009-02-25:
Inzwischen habe ich definitiv genug von der Kombination simyo/E-Plus.
Der Ort mitten in Kassel, an dem ich mich tagsüber hauptsächlich aufhalte,
hat zwar anscheinend (laut Anzeige in verschiedenen Tools) gar keinen so schlechten UMTS-Empfang, aber es ist definitiv unerträglich – ich brauche unbedingt eine T-Mobile-Verbindung, um hier tagsüber nicht so krass auf dem Trockenen zu sitzen.

XML-Migration meines CANopen-Projekts abgeschlossen

Im Mai wurde ich vor die Aufgabe gestellt, in Ada geschriebene Software zu erweitern, welche in ihrer ursprünglichen Form von einem Bündel von Generatoren erzeugt, aber seit Jahren von Hand erweitert worden war.

Klar, dass der Gedanke von mir Besitz ergriff, kein generierbares Stück Code von Hand zu schreiben und vielmehr die quasi verloren gegangenen Generatoren neu zu schreiben.

Am liebsten hätte ich das mit ruby und xml erledigt, aber ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine in ruby unter Zurhilfenahme von XML geschriebene Software, die nahe genug an dieser Aufgabe dran war, um daraus die Software für dieses Projekt abzuleiten.

Ich stand unter ziemlichem Druck, Ergebnisse abzuliefern, und so erledigte ich die Aufgabe in den darauf folgenden Wochen erst einmal in perl und baute die zentrale Datenstruktur einfach als perl-Datenstruktur.
Nach wenigen Wochen konnte ich alle generierbaren Code-Stücke wirklich aus dieser zentralen Datenstruktur erzeugen, und für den weiteren Verlauf des Projektes stand praktisch nur noch die Weiterentwicklung dieser zentralen Datenstruktur und natürlich das Arbeiten mit ihn in Ada auf dem “embedded system” an.

Nun es stellte sich schon noch heraus, dass mehr als ursprünglich erwartet generiert werden konnte. Der Erwartungsdruck hier war aber nicht mehr so groß wie der am Anfang, und ich wollte nach Möglichkeit mit XML-Techniken weiterarbeiten. Ich baute also einen Converter, um die perl-Datenstruktur in eine “en passant” zu definierende XML-Datenstruktur zu transformieren, natürlich ist die Spezifikations-Sprache dazu “RELAX NG” und die Datenstruktur wird seit dem im emacs im nxml-mode editiert. Das neue XML bekam dann hübsche Extra-Features mit eigenen Code-Generatoren, immer noch in perl. Der bittere Aspekt war jedoch selbstverständlich, dass ich bis auf weiteres alle Änderungen im Bereich der in perl gehaltenen Datenstruktur in der XML-Variante nachziehen musste. Es stellte sich heraus, dass sich in diesem Bereich wochenlang keine Änderungen bzw. Erweiterungen ergaben. Aber mittelfristig sollten aus meiner Sicht schon alle generierbaren Code-Stücke nur aus der XML-Variante erzeugt werden.

Nun gestern erreichte ich dieses Ziel, und darüber bin ich sehr zufrieden. Die Code-Generatoren sind zwar immer noch in perl geschrieben (nur die Datenstruktur-Zugriffe mussten schließlich angepasst werden) und werden das vermutlich zeitlebens auch bleiben, aber sie funktionieren und sie sind auch ganz gut zu lesen und zu pflegen.

Mittlerweile habe ich jedoch auch für ein paar kleine Anwendungsgebiete neue Code-Generatoren entwickelt, und die sind in ruby geschrieben. Für die nächsten größeren und kleineren Aufgaben werden sie bestimmt als Vorlage dienen.
Selbstverständlich benutzen auch die neuen XML-Spezifikationen wieder “RELAX NG”.

Mittlerweile ist das CANopen-Kommunikationsprofil für ein zweites Fahrzeug in diesem CANopen-XML begonnen worden, und die Zweifel an der Nützlichkeit werden zumindest nicht mehr lautstark diskutiert.

Zu den erwähnten Extra-Features dieses CANopen-XMLs zählen Records mit “representation specifications” und Aufzählungstypen (ebenso mit rep. specs), aus welchen die Ada-Records und -Aufzählungstypen generiert werden.
Die Unterprogramme, mit welchen in Ada die CANopen-PDOs zusammengebaut und abgeschickt werden, sind sozusagen halb-automatisch erstellt.
Diejenigen Unterprogramme, welche ankommende PDOs zerlegen, sind noch gänzlich handgeschrieben, die XML-mäßigen Spezifikationen der PDOs werden darin aber als hilfreiche Kommentare verwendet.

Wer weiß, vielleicht verlangt ja mal ein Auftraggeber “Traceability”, die Grundlagen dafür wären schon gelegt.
Alle XML-Tags bekämen passende Attribute und Werte dazu,
und diese würden überallhin durchgeschleift.

Kaukasus-Konflikt: Erst Manöver, dann Krieg

Dieser Artikel in der FR beschreibt diese Geschichte ziemlich detail- und aufschlussreich und auf diese Weise ziemlich faszinierend.

Web-Radio, Digitalradio, … – Tacheles

Im oben verlinkten Artikel ist folgender Satz zu finden:

Besonders reine Webradios stünden nicht allein aufgrund der exorbitant steigenden Streamingkosten bei wachsender Nachfrage vor großen Schwierigkeiten.

Ich finde Web-Radio ja auch auf gewisse Weise ganz bequem, aber ich konnte den Hype ökonomisch-rational noch nie verstehen. Im Gegensatz zu per Antenne, TV-/Radio-Kabel oder Satellit übertragenem Rundfunk ist Web-Radio doch eine Mega-Bandbreiten-Verschwendung. Hat mich gefreut, das mal an prominenter Stelle geschrieben zu sehen.

"Brizola Hayek"-Urlaub

Vom 25. Juli bis zum 3. August machten wir zu viert Urlaub in Meck-Pomm (aka Mecklenburg-Vorpommern) und insbesondere an der Ostsee,
also Cristina, unsere Söhne Baruch, Gabriel und ich.

Baruch hatte Schulferien,
Gabriel hatte in der Kita eine Anzahl von Ferientagen zu nehmen,
und bei meinem Auftraggeber in Kassel war mein Ansprechpartner auch für 2 Wochen im Urlaub,
so dass ich günstigerweise auch die Chance wahrnahm …

Cristina wollte an die Ostsee und eigentlich nach Rügen oder Usedom (mit Assoziationen wie Meerwasser und heiß),
aber leider waren wir mit unserer Planung etwas spät dran,
deswegen hatten wir schon nicht mehr jede Menge Freiheitsgrade.

Zum Start fuhren wir sogar erstmal nur die halbe Strecke von Berlin zur Küste,
nämlich nach Burg Stargard.
Das nächste Bade-Gewässer hier war der mit dem PKW gut zu erreichende Tollense-See.
(Unsere JuHe.)

Am Tollense-See verbrachten wir bei bestem Wetter badenderweise etliche Stunden.

Der JuHe schrieb ich in ein paar Zeilen ihr Internet-Gästebuch,
in überarbeiteter Form war das:

Ein ausgesprochen nettes Plätzchen.

Essen OK,

sanitäre Anlagen OK,

Spielplatz, Tischtennis-Platten, …

Die Sommerrodelbahn in der nächsten Umgebung ist ein heißer Tipp.

Von Burg Stargard ging’s nach Barth am Barther Bodden.
(Unsere JuHe.)
Auf dem Weg dorthin hatten wir in Stralsund einen kleinen Blechschaden,
den wir uns bei einem kleinen und eigentlich unbeabsichtigten Umweg einhandelten,
bei welchem uns ein eiliger Einheimischer bei der Vorbeifahrt rammte.
Zum Glück hat seine Kfz-Versicherung bezüglich seiner Schuld weit mehr Einsicht als er selbst.

Von der JuHe zu einer Badestelle am besagten Barther Bodden gelangt man zu Fuß mit einem Katzensprung.
Auch prima Badewetter.



An einem Tag machten wir einen Ausflug auf die nahegelegene Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.
Hier genossen wir zum ersten Mal einen echten Ostsee-Strand bei immer noch echt gutem Wetter.

Der JuHe schrieb ich in ein paar Zeilen ihr Internet-Gästebuch,
in überarbeiteter Form war das:

Wir wurden als Familie zu viert in einem Zimmer in Bungalow 7 untergebracht
Vielleicht hätte man das vorher erfragen können oder müssen,
was wir nicht taten,
aber: in Bungalow 7 gibt es klein fließendes Wasser.

Wir hatten Vollpension gebucht,
und die Mahlzeiten waren recht gut.
Aber die Essenszeiten wurden durch Änderung auf einem Flipchar im Eingangsbereich der Kantine teils kurzfristig geändert.

Ziemlich ungünstig war,
dass zwischen Frühstück und Mittagessen nur ca. 3 Stunden lagen,
hingegen zwischen Mittagessen und Abendessen ca. 6. Stunden.

Zugegeben: Als große Ausnahme kann man sich in dieser JuHe in der Kantine zur Bekämpfung des Hungers zwischen den Mahlzeiten ohne Schwierigkeiten und Aufpreis selbst Sandwiches fabrizieren und in die Taschen stopen.

Aber trotzdem: ein gleichmäßigerer Abstand zwischen den Mahlzeiten wäre schon nicht übel.

Die Waschräume für Bungalow 7 und den Zeltplatz muffeln gewaltig.

Von Barth ging’s zum Abschluss (für zwei Übernachtungen) nach Greifswald, einer Uni-, Hafen- und Hansestadt.
(Unsere JuHe.)
Greifswald ist eine Hafenstadt,
und wer will schon in der Nähe eines Hafens baden?
Aber Greifswald hat eine hübsche, kleine und insbesonder alte Innenstadt,
und die latschten wir aus.
Vermutlich ist Greifswald als Studienort recht angenehm.
Meinem Geschmack nach sind die Versuche, alte Fachwerkhäuser zu restaurieren, etwas arg pseudo ausgefallen,
aber darüber kann man sicher bei gutem Willen hinwegschauen.

Der JuHe schrieb ich in ein paar Zeilen ihr Internet-Gästebuch,
in überarbeiteter Form war das:

Zimmer OK,

Verpflegung OK;

keine Spielecke für Kleinkinder;

Fernseher steht absolut ungünstig in der Empfangshalle;

außerdem wird das Fernsehen unterbunden,
wenn in einem der Säle eine Party (Familien-, Firmen-, …) stattfindet.

Von Greifswald machten wir an einem Tag einen Ausflug nach Zinnowitz auf Usedom.
Der Weg dorthin war ab halber Länge eine einzige Autokolonne.
Eigentlich stand der Weg zeitlich in keinem Verhältnis zum Aufenthalt in Zinnowitz,
aber das wusste wir ja voher nicht,
und dann war …

… der Strand in Zinnowitz doch richtig prima,
das Wetter war vorübergehend zwar nicht mehr ganz so sonnig,
aber zum Baden erträglich.

Als wir schließlich am Sonntag von Greifswald zurück nach Berlin fuhren,
hatten wir alle noch nicht genügend Urlaub gemacht,
aber die Pflicht rief.

Baruch war an den Stränden immer viel mehr im Wasser als am Land,
eigentlich müsste er schon Schwimmhäute haben.

Gabriel ist auf jeden Fall an Position 2 bezüglich des zeitlichen Aufenthaltes im Wasser.
Unglaublich was er sich mit seinen 22 Monaten auch schon im Wasser alles zutraut.