An den diesjährigen Projekttagen Schule ohne Rassismus am 3. und 4. März nahmen die 7., 8. und 9. Klassen teil.
Die 7. Klassen beschäftigten sich mit dem Thema "Kennen- lernen anderer Kulturen". Die Workshops, die vornehmlich in Zusammenarbeit mit dem Schulprogramm des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) und dem Entwicklungspolitischen Informationszentrum (epiz) durchgeführt wurden, führten nach Afrika und Lateinamerika. Kultur, ökologische Probleme und Alltag dort wurden mit den eigenen Erfahrungen abgeglichen. Die 7. Klässler wurden an den Projekttagen durch ältere Schülerinnen über die Grundsätze einer Schule ohne Ras- sismus informiert und ein sehr großer Teil zum Unterschreiben dieser Grundsätze bewogen. Einige von ihnen werden eine neue Arbeitsgemeinschaft SoR für die Klassenstufe 7 bilden.
In den Klassenstufen 8 und 9 konnten die Schülerinnen und Schüler aus einem größeren Angebot an Kursen wählen und arbeiteten in kleineren Gruppen mit Schülern anderer Klassen zusammen. Die 8. Klassen hatten als Thema "Diversity" (Vielfalt), wobei es darum ging, die Verschiedenheit aller Menschen einer Gruppe als Reichtum zu verstehen und gegen Ausgrenzung anzugehen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema konnte auf verschiedenste Weise geschehen: Theater- spiel, Herstellung einer Radiosendung bzw. eines Musikvideos, Besuch religiöser Einrichtungen (Kirche, Synagoge, Buddhis- tisches Zentrum), diverse Workshops mit Rollenspielen.
In der 9. Klasse ging es um Herkunft und Identität. Hierzu gab es insgesamt 5 Workshops, deren Ergebnisse am 2. Projekttag zusammen mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrern aufbereitet wurden. Danach besuchten die drei 9. Klassen den Film "Neukölln unlimited" im benachbarten Movimento (dem ältesten Kino Deutschlands!). Im Anschluss daran fand eine Diskussion mit dem Regisseur des Films, Agostino Imondi, statt.
Das Echo unserer Schülerinnen und Schüler auf die Pro- jekttage war zu großen Teilen positiv. Viele haben zu diesem Gelingen beigetragen: Eltern, Schüler, Kollegium und nicht zuletzt eine Reihe von Kooperationspartnern, die insgesamt 20 Gruppenvormittage bestritten. Einen herzlicher Dank geht an den Förderverein der HHS, der mit seiner Finanzierung die Durchführung einiger Veranstaltungen sicherte.