Schüler der Hermann-Hesse-Schule gedenken ehema- ligen jüdischen Mitbürgern In den letzten Jahren weihten Schüler der Hermann-Hesse-Schule über zwanzig sogenannte "Stolpersteine" in der direkten Umgebung ihrer Schule ein.
"Stolpersteine" sind 10cm x 10cm x 10cm kleine Betonsteine mit einer auf der Oberseite befestigten Messingplatte. Jeder Stein erinnert an einen von den Nationalsozialisten vertriebenen oder ermordeten Menschen. Die Stolpersteine werden an dem letzten Wohnort der Opfer von dem beauftragten Kölner Künstler Gunter Demnig flach in den Bürgersteig eingelassen.
Das benötigte Geld für die Stolpersteinverlegung organisiert die AG über Filmnachmittage. Hier werden Filme in Spielfilmlänge gezeigt, die sich mit Randgruppen unserer Gesellschaft oder mit der Aufarbeitung der deutschen Geschichte unter dem Nazi-Regime beschäftigen.
Um an genaue Informationen über die deportierten jüdischen Mitbürger und Mitbürgerinnen zu kommen forschen die Schüler regelmäßig im Potsdamer Landeshauptarchiv. Hier erstellen sie anhand von Primärquellen Biografien, die dann bei der Einweihung der Stolpersteine verlesen werden.
Einige exemplarische Texte können auf der Seite des Kreuzbergmuseum (Link)
im mp3-Format angehört werden.